Die Chronik von 1929 - 2009

Chronik der Freiwilligen Feuerwehr Heimboldshausen
Ein Auszug aus der Geschichte
Aufgestellt von Wehrführer Dieter Weitz im Jahr 2004

Heimboldshausen, im Jahr 1928.
Im Dorf macht ein großes Ereignis von sich reden. Das Volk hat sich versammelt. Prominenz aus Politik und Wirtschaft ist angereist. Reden werden gehalten und Lieder werden gesungen. Fotografien und Aufzeichnungen künden Jahrzehnte später noch von dem bedeutenden Vorfall. Es ist: - die feierliche Einweihung der neuen Volksschule!

Zur gleichen Zeit versammeln sich, vermutlich von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt, einige Heimboldshäuser Männer. Von deren Zusammenkunft werden leider keine Fotos oder Dokumente in die nächsten Jahrzehnte überstehen. Diese Männer sind im wahrsten Sinne des Wortes berufene Teilnehmer an dieser Versammlung. Sie sind feuerwehrverpflichtete Ortsbewohner, und ihr Kommandant wurde vom Bürgermeister eingesetzt. Sie werden sich einig und fassen in dieser Versammlung einen gewichtigen Beschluss.
In Heimboldshausen soll, wie es in manchen anderen Orten bereits geschehen ist, eine Freiwilligen-Feuerwehr die bestehende Pflichtfeuerwehr ablösen.

Beteiligt an dem Vorgang ist auch der zuständige Feuerwehrverband Kurhessen-Waldeck. Dieser Verband, dem schon so manche Freiwillige Feuerwehren angehören, stellt die nötigen Satzungen und Reglements zur Verfügung, die auch den Heimboldshäusern als Grundlage für Ihre neue Freiwillige Feuerwehr dienen sollen. Die Gemeinde, schon lange per Gesetzt zur Wahrnehmung des Brandschutzes verpflichtet, soll den Gedanken der Freiwilligkeit fördern und unterstützen, was sie auch macht. Vermutlich hat gar der Bürgermeister die Männer zu dieser Versammlung zusammen gerufen, von der hier die Rede ist, es ist die Gründungsversammlung der Freiwilligen Feuerwehr von Heimboldshausen.
Der Beschluss wird dem Landrat nach Hersfeld gemeldet und dort 1929 in den Akten vermerkt.

Diese Dokumentation ist für die Freiwillige Feuerwehr Heimboldshausen die Grundlage für die heutige Jubiläumsfeier.

Die neue Satzung besagt, dass der Kommandant nun von den Mitgliedern gewählt wird. Christian Brandenstein wird der erste Kommandant der neu gegründeten Feuerwehr.
Wir befinden uns nun im Jahr 2004. Heute haben wir uns versammelt, um diese Gründung zu würdigen und an unsere früheren Kameraden zu denken. 75 Jahre ist ja auch die Zeit eines langen Menschenlebens.
Schauen wir nun auf diese 75 Jahre zurück und heben dabei einige Bedeutende Geschehnisse und Begebenheiten hervor.
Schon die Vorgängerorganisation, die Pflichtfeuerwehr, verfugte über eine gewisse Anzahl von Löschgeräten und Ausrüstungen. Bezahlt wurde diese Ausstattung von der Gemeinde. Im Spritzenhaus im Lehngarten stand die Handdruckspritze Baujahr 1880. Hanfschläuche, Leitern und sonstiges Gerät ergänzten die Ausrüstung. Man traf] sich dort, um Übungen abzuhalten, die anfangs sicherlich gut besucht waren, denn man hatte sich für unentschuldigtes Fernbleiben Strafgelder ausgedacht die vom „Übeltäter" in die Gemeinschaftskasse zu zahlen waren. Eine Dame aus dem Ort hat mir vor Kurzem davon erzählt, dass sie als junges Mädchen, zusammen mit den anderen Kindern, einen großen Spaß daran hatten, als nach der Übung die Feuerwehrleute den Pumpenschwerigel für die Kinder freigaben und diese sich nach Herzenslust daran austoben konnten. .
Im ersten Jahrzehnt des Bestehens der Freiwilligen Feuerwehr sind keine besonderen Einsätze verzeichnet. Überflutungen durch den Stärkelsbach waren keine großen Katastrophen, war doch die Umgebung in der Ortslage auf solche Naturereignisse eingestellt. Brände waren selten.
Eine neue Epoche kündigte sich mit Veränderungen an. Gleichschaltung war angesagt, die demokratischen Grundzüge im Feuerlöschwesen wurden eingeschränkt. In den neuen Satzungen war jetzt verankert, dass nicht mehr jeder Mitbürger Mitglied in einer Freiwilligen Feuerwehr werden durfte. Der 2. Weltkrieg begann und nahm seinen verhängnisvollen Verlauf __ Mit dem Ende des Krieges ging das 3. Reich unter, aber auch fast unser Dorf. In den letzten Kriegswochen ist auch Heimboldshausen Schauplatz von Tod, Verwundung und schwerer Verwüstung geworden. Die vorrückenden Amerikaner schössen einige Gebäude in Brand. Ein paar Tage später beschoss ein deutscher Jagdflieger einen Güterzug mit explosiver Fracht im Bahnhof, der daraufhin sich in einer gewaltigen Detonation auflöste und nochmals Tod und Verderben über den schon besetzten und geschundenen Ort brachte. Zu Lösch- und Aufräumungsarbeiten ließ der zuständige Kommandant der U.S.Streitkräfte damals Hilfskräfte aus der Einwohnerschaft rekrutieren. Ich erwähne dass, weil man daraus schließen kann, dass in dieser Zeit die Aktivitäten unserer Feuerwehr weitgehend zum Erliegen gekommen waren. Nach dem Krieg ging es auch mit der Freiwilligen Feuerwehr wieder bergauf.









Die Handdruckspritze von 1888, der 2 Pferde vorgespannt werden konnten, wurde im Jahr 1953 durch eine Motorspritze von Magirus abgelöst. Anfang der 60iger Jahre musste die Feuerwehr von Heimboldshausen oft in den Kirchenwald ausrücken. Dieser liegt an der Eisenbahnstrecke Heimboldshausen / Heringen. Dort verkehrten seinerzeit noch Kalizüge zwischen Merkers und dem Schacht Abterode, beides in Thüringen/damals DDR, gelegen. Deren vorgespannte Dampflokomotiven wurden mit Braunkohle beheizt. Das hatte zur Folge, dass Funkenflug aus dem Schornstein recht häufig zu Waldbränden im Kirchenwald führte. Für die Löscharbeiten musste das Wasser aus der Werra entnommen und in die hoch gelegenen Waldgebiete zum Löschen der Brände gepumpt werden.
Die Gemeinde Heimboldshausen beschaffte daher schon bald eine 2. Motorspritze mit Löschanhänger, hergestellt von der Fa. METZ in Karlsruhe, und weitere Ausrüstungsteile sowie eine große Anzahl von Schläuchen. Die Löschausrüstung wurde mit den „Tragkaftspritzen-Anhängern" durch Traktoren zur Brandstelle gezogen. Die Mannschaft folgte zu Fuß oder mit anderen fahrbaren Untersätzen. Unser Kamerad Heinrich Brandenstein aus der Eisenacher Straße hat als junger Feuerwehrmann bei den Löscharbeiten tatkräftig mitgearbeitet, und hat sich dabei, bedingt durch das schwere Verlegen der Schläuche durch das steile Gelände, einen Spitznamen eingehandelt. Er spiegelt seine Anstrengungen sowie die Dramatik des Geschehens wider.
Wir kennen Ihn heute noch als den „Oh je" - Das war damals, in Anbetracht der Lage, sein verzweifelter Ausruf.

Im Jahr 1960 wurde das neue Feuerwehrgerätehaus in der Lindenstraße bezogen, das die Gemeinde Heimboldshausen für rund 50.000,- DM errichten ließ. Bis zur Gebietsreform war darin auch das Bürgermeisteramt untergebracht. In jenen Jahren drängten bereits die Unfallversicherungskassen die Gemeinden dahin, wegen der hohen Unfallgefahr vom Anhängerbetrieb abzugehen und selbstfahrende Feuerwehrfahrzeuge zu beschaffen/Daraufhin erhielt die Heimboldshäuser Feuerwehrwehr im Jahr 1965 ihr erstes Löschfahrzeug. Es war ein umgebautes Postauto, welches einer Löschgruppe = 9 Personen, sowie der Tragkraftspritze, den Schläuchen, der Leiter und der übrigen Ausrüstung Platz bot. An der vorderen Stoßstange war noch eine zusätzliche Feuerlöschpumpe befestigt, die vom Fahrzeugmotor angetrieben wurde. Dieses Feuerwehrfahrzeug kam dann bis Ende der 60iger Jahre häufiger zum Einsatz. Neben Bränden waren in diesen Jahren hauptsächlich die Folgen von schweren Überschwemmungen durch den noch offenen Stärkelsbach zu beseitigen. Bis 1969 fand ein solches Ereignis fast einmal pro Jahr statt.

Technische Hilfeleistung, wie wir sie heute kennen, mit Verkehrsunfällen und dergleichen, sind zu derzeit noch eher die Ausnahme im Feuerwehralltag gewesen.

Jedoch gab es zahlreiche größere Brandeinsätze, von denen ich einige aufzählen möchte:

1965: Frau Schilling verbrennt in ihrem Häuschen in der Hohle bis zur Unkenntlichkeit. Es ist eine sehr kalte Märznacht und das Löschwasser gefriert sofort zu Eis. Die Feuerwehr musste, so schreibt ein Zeitungsbericht, im Einsatz „Gasmasken" tragen.

1970: Die VW-Werkstatt und Lagerräume von Willi Schulz in der Friedewalder Straße werden ein Raub der Flammen. Das Wohnhaus konnte durch die Feuerwehr vor Schaden bewahrt werden.

1976: Brand im Sägewerk Kirschner, Neuer Weg
1978: Brand der Fa. Winkelhardt und
Kühlung und Abtrag eines erhitzen Heustocks auf dem Hof Fischer/Erbe, Friedewalder Straße.

1979: Wohnhausbrand in der Kleine Liede
1980: Großbrand der Scheune Wiegand, Am Bornrain
1983: Großbrand Hof Lotz in Harnrode, nach Blitzschlag.
1986: Brand einer Feldscheune in Röhrigshof und
Wohnungsbrand durch Klingeltrafo bei Roth in der Eisenacher Straße

1987: Großbrand des Hofes Fischer/Erbe in der Friedewalder Straße
1988: Großbrand des Hofes Wiegand in Röhrigshof
1989: Wohnhausbrand in Philippsthal .

Die Aufzählung aller Einsätze würde den Rahmen dieser Chronik sprengen. Zusammenfassend kann man feststellen, dass in den folgenden Jahren bis heute, die Wehr jährlich mindestens einmal zu einem Schadenfeuer ausrückten musste. Flächen- und Waldbrände, Kraftfahrzeugbrände, Müllcontainerbände und Brände in Wohn- und Geschäftshäusern beschäftigten uns immer wieder. Gelegentlich eilte man auch in die Nachbarorte, um die dortigen Kameraden bei ihrer Arbeit zu unterstützen.

Außer zu den Brandgeschehen rückte unsere Feuerwehr immer öfter zu technischen Hilfeleistungen aus. Schadensbegrenzung nach Verkehrsunfällen zählten eben so dazu wie die Suche nach vermissten Personen, die Beseitigung von Umweltgefahren durch gefährliche Stoffe und Güter und die Bekämpfung häuslicher Notstände, wie sie zum Beispiel durch defekte Hauswasser- und Entwässerungseinrichtungen vorgekommen sind.

Einem Thema will ich in der Aufzählung noch etwas mehr Aufmerksamkeit widmen:

Es sind die Unwettereinsätze, von denen unser Ort immer wieder betroffen wurde und wahrscheinlich in der Zukunft betroffen sein wird. In einer alten Beschreibung wird gelobt, dass die Ortschaft Heimboldshausen mit vielen Wässern, sprich Quellen, Bach und Fluss, gesegnet sei. Ich habe bereits vorhin vom Stärkelsbach und seinen Überschwemmungen bis zum Ende der 60iger Jahre berichtet.
Mitte der 70iger Jahre wurde im Zuge des Ausbaues der Bundesstraße 62 der Stärkelsbach kanalisiert und verschwand unter der Fahrbahn. Hinter der Metzgerei Bock fließt er in den Untergrund und tritt erst unterhalb der Bahnanlage wieder hervor. Mit dieser Baumaßnahme sollte auch die andauernde Überschwemmungsgefahr für die Ortslage beseitigt werden. Im Jahr 1981 jedoch, am 4. Juni, trat der Stärkelsbach nach schweren Gewittern wieder öffentlich in Erscheinung. Über Nacht hatte sich das Einlaufbauwerk in der Friedewalder Straße mit Geröll zugesetzt, so dass die gewaltigen Wassermassen nun ohne natürlichen Ablauf in die tiefer gelegenen Ortsbereiche strömten. Dort bildete sich ein Stausee, der erst nach vielen Stunden abgeflossen war. An Gebäuden und Einrichtungen entstand ein Schaden von mehreren Millionen DM. Alle Feuerwehrwehren der jetzt bestehenden Großgemeinde Philippsthal waren im Einsatz, um Keller leer zu pumpen und sonstige Schäden zu beseitigen.
Ein paar Jahre später, es war der Muttertag 1985, ergossen sich nach einem kurzen aber heftigen Gewitter wieder gewaltige Wassermassen in den Ortskern. Dieses mal jedoch kam das Wasser unmittelbar die Hänge hinab, verwandelte den Neuen Weg in einen reisenden Fluss und füllte die Eisenacher Straße ordentlich mit Schlamm und Geröll auf. Auch hier kam es zu Schäden. Besonders das Sägewerk Kirschner am Neuen Weg war davon stark betroffen. Die Heimboldshäuser Feuerwehr hatte gute zwei Tage damit zu tun, die öffentliche Sicherheit und Ordnung in den betroffenen Bereichen wieder herzustellen.

Verlassen wir nun das Einsatzgeschehen und wenden uns abschließend noch der personellen und technischen Entwicklung der Feuerwehr, von der Nachkriegszeit bis heute, zu. Die Beschaffung des 1. Löschfahrzeuges wurde bereits genannt. Kurz nach der Gebietsreform, bei der die heutigen, bekannten Ortsteile zur Großgemeinde Philippsthal zusammen geschlossen wurden, erhielt die Wehr im Jahr 1974 ein neues Löschgruppenfahrzeug vom Typ LF 8. Damit wurde die Ausrüstung um vier Atemschutzgeräte erweitert, die auf dem alten Fahrzeug noch nicht vorhanden waren. Das Alarmierungssystem der Feuerwehr wurde durch die Einrichtung einer zentralen Funkleitstelle in Bad Hersfeld wesentlich vereinfacht. Musste bis dahin noch der Sirenenalarm per Hand im Feuerwehr-haus oder über Druckknopfmelder ausgelöst werden, übernahm ab jetzt diese Funktion ein Funksignal, das von der Leitstelle ausgesandt wird. Die Leitstelle ist über Notruf 112 zu erreichen. Dem zur Folge wurde das LF 8 mit einem Sprechfunkgerät ausgerüstet, um von hier aus mit der Leitstelle in Kontakt treten zu können. Diese Ausrüstung war Anfang der 80iger Jahre für eine Landgemeinde hochmodern. Heute sind diese Dinge überall zu einer Selbstverständlichkeit geworden.
Im Jahr 1994 wurde das Feuerwehrhaus erweitert und modernisiert. Zeitgemäße Räume wurden geschaffen. Im gleichen Zeitraum übernahm die Einsatzabteilung den alten VW-Bus Baujahr 1970 von der Wehr Philippsthal, als Mannschafts- und Transportfahrzeug. Die Kosten für Versicherung und Werkstatt trägt seitdem der Feuerwehr-Förderverein. Das Fahrzeug steht auch im Jubiläumsjahr noch in unseren Diensten. Im Jahr 1997 löste ein neuer Fahrzeugtyp mit der Bezeichnung TSF-W das nun auch schon in die Jahre gekommene Löschgruppenfahrzeug LF 8 ab. Dieses Löschfahrzeug bietet gegenüber dem Vorgänger wiederum einige Vorteile. So hat es zum Beispiel einen eingebauten Löschwassertank mit 500 Liter Inhalt, der es der Feuerwehr ermöglicht, an jeder beliebigen Stelle einen Löschangriff durchfuhren zu können, ohne erst eine Löschwasserversorgung von Hydranten oder Gewässern aufbauen zu müssen. Zudem erhielt das Fahrzeug eine erweiterte Zusatzbeladung, deren Konzept eigens von uns entwickelt und von der Firma Metz in Karlsruhe umgesetzt wurde. So wird ein Überdruckbelüfter mitgeführt, mit dessen Hilfe verqualmte Gebäude in kürzester Zeit vom Rauch befreit werden können. Im Wechsel kann ein Wassersauger verladen werden, eine Tauchpumpe sowie Stromerzeuger und Beleuchtungssatz ergänzen die Zusatzbeladung. Trotzdem handelt es sich um ein kompaktes und wendiges Fahrzeug, dass auch in den eng bebauten Bereichen des Ortes ohne Probleme einzusetzen ist. Wir sind auch ein wenig stolz darauf, dass unsere Fahrzeug in seiner Ausführung im weiten Umkreis seines Gleichen sucht.

Die ganze Technik jedoch ist nichts ohne die Menschen, die sie bedient.
Vom früheren Löscheimer bis zur heutigen modernen Feuerspritze sind es
immer Ortsbewohner gewesen, die daran Hand anlegten. Ausbildung und
permanentes Üben waren und sind nötig, um alles Gerät zu beherrschen, und
um damit sachgerechte Hilfe im Falle eines Notfalles leisten zu können.
Die Verantwortung dafür übernahmen in den letzten Jahrzehnten die Wehrführer
Karl Burhenn, Heinrich Reuber, Lothar Pohle, Peter Pfromm und Dieter Weitz,
sowie die Gerätewarte Willi Pfaff und Helmut Wald.
Im Jubiläumsjahr gehören der Freiwilligen Feuerwehr Heimboldshausen
18 Männer und 3 Frauen aus der Einsatzabteilung an, die ebenso Mitglieder im
Feuerwehrverein sind wie auch die Angehörigen der Alters- und Ehrenabteilung
und die fördernden Mitglieder. Insgesamt hat der Verein 70 Mitglieder.

Im Jahr 1999, anlässlich des 70-jährigen Bestehens, erfüllte sich die Freiwillige
Feuerwehr Heimboldshausen einen lange gehegten Wunsch: Durch Spenden und
aus eigenen Mitteln wurde eine Vereinsfahne beschafft. Diese Fahne
symbolisiert seitdem unser Schaffen. Sie begleitet uns zu fröhlichen wie auch zu
traurigen Anlässen und wird hoffentlich noch existieren, wenn der Zahn der Zeit
uns und unser«; Ausrüstung schon längst abgenagt hat.
Auf der einen Seite befindet sich ein Feuerwehrsymbol, auf der anderen Seite
ein Abbild unserer Kirche

Mit diesen Worten und unserem Leitspruch schließe ich nun den Rückblick auf die 75 jährige Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Heimboldshausen. Ich wünsche uns allen, dass wir auch die Gegenwart und Zukunft meistern werden, eines Tages wird auch das Vergangenheit sein. Vielleicht wird dann irgendjemand einen Rückblick auf unsere Zeit halten und es wäre schön, wenn es dann nur Gutes zu berichten gäbe.

Dieter Weitz